• Icon Startseite
  • Login
  • Pressematerial
  • Kontakt
  • Impressum
  • Datenschutz
  • facebook
  • facebook

Themenfelder der Initiative

Kunst

Ob Goethe, die Brüder Grimm oder die documenta – Hessen und Kunst sind schon seit jeher erfolgreich miteinander verknüpft. Dass vor allem aus der Vielfalt verschiedener Kunstschaffender ganz Besonderes entstehenden kann, davon kann man sich in Hessen überzeugen.

  • Gemeinsam statt einsamGemeinsam statt einsam
    Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main - (Bild: HfMDK)
1 2 3 4 5 6

Gemeinsam statt einsam

Die darstellenden Künste befinden sich im Umbruch: Tänzerinnen sprechen Theatertexte, Musiker werden zu Schauspielern, Amateurinnen werden zu Protagonistinnen: Eine Situation, die den Nachwuchs schnell überfordern kann. Um angehende Theaterschaffende auf die veränderten Rahmenbedingungen und Anforderungen noch besser vorzubereiten, wurde im Jahr 2002 die Hessische Theaterakademie gegründet. Unter dem Dach dieses einzigartigen Kooperationsprojekts sind alle an der Theaterausbildung in Hessen beteiligten Hochschulen sowie die hessischen Staats- und Stadttheater vereint. Damit wird der künstlerische Nachwuchs möglichst früh in die komplexen und herausfordernden Abläufe der Theaterpraxis eingebunden. Seit 2006 wird die Hessische Theaterakademie von Prof. Heiner Goebbels – einem der wichtigsten Protagonisten der zeitgenössischen Musik- und Theaterszene vom Institut für Angewandte Theaterwissenschaft der Universität Gießen – geleitet. Das alternative Ausbildungskonzept der Angewandten Theaterwissenschaften, das der Wissenschaft ebenso Rechnung trägt wie der künstlerischen Praxis, ist nicht nur in Deutschland, sondern auch international einzigartig.

Ein kollektives Ziel

Enge Zusammenarbeit pflegen in Hessen aber nicht nur die Theaterschaffenden, sondern auch Tänzer, Designer und Informatiker. Bei dem auf vier Jahre angelegten Projekt "Motion Bank" geht es um die Erforschung choreographischer Praxis. Auf Initiative der weltbekannten Frankfurter Forsythe Company arbeiten Studentinnen und Studenten der Hochschule für Gestaltung Offenbach mit Experten-Teams der Hochschule Darmstadt, dem Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung und der Ohio State University zusammen. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung und Optimierung eines Notensystems für Tänzer. Dank des Projekts soll es in Zukunft möglich sein, Tanzbewegungen so wie Noten auf Papier festzuhalten und sie später anhand von Partituren zu rekonstruieren.

Ein Ort für alle

Die Hessische Theaterakademie und das Projekt "Motion Bank" sind zwei weithin leuchtende Beispiele für die gute Vernetzung der hessischen Kunsthochschulen. Im Frankfurter Stadtteil Bockenheim, auf dem ehemaligen Campus der Goethe-Universität, soll diese Vernetzung Basis eines in den nächsten Jahren einzigartigen Kulturquartiers werden. Von Schauspiel über Tanz zu Musik – der neue Campus soll zur gemeinsamen Ausbildungsstätte für Künstlerinnen und Künstler jeglicher Art werden. Neun führende Institutionen bilden das kreative Herz des Modellprojekts. Neben etablierten Ausbildungsstätten wie der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main gehören hierzu auch die weltberühmten Künstlerinnen und Künstler des Ensemble Modern oder der Forsythe Company, aber auch Wissenschaftsinstitutionen wie das Institut für Sozialforschung oder das Senckenberg Forschungsinstitut. Dabei sollen nicht nur die Kunstschaffenden von dem neuen Standort profitieren. Von Beginn der Planung an wurde die Frankfurter Bevölkerung in den Gestaltungsprozess eingebunden. Nicht im Elfenbeinturm, sondern mitten im Leben soll hier die Kunst von morgen erdacht und erprobt werden.

Talente fördern

Gemeinsam stark – diese Idee stand hinter der Gründung der hessischen Film- und Medienakademie (hFMA) vor fünf Jahren. Die bundesweit einmalige Institution vereint unter ihrem virtuellen Dach vier Universitäten, fünf Fachhochschulen und vier Kunsthochschulen, erreicht mehr als 7.000 Studierende und sorgt mit hochschulübergreifenden Aktivitäten und fokussierten Zusatzprogrammen nicht nur für eine Qualitätssteigerung der Lehre, sondern auch für eine Stärkung des Medienstandorts Hessen. So wird jedes Jahr im European Filmmarket der Berlinale die Kurzfilmrolle »Hessen Talents« gezeigt; innovative Formate wie »Pitch Your Future« und »Profis Plaudern Praxis« vernetzen den Nachwuchs mit der Branche. "Besser hört nie auf", lautet das Motto der hFMA. Das ständig wachsende Netzwerk stellt die Weichen für neue Ideen, Technologien und wegweisende Innovationen – für eine Generation Q, die quer denken kann, die Kunst, Kultur und Technologie zusammenführt und nachhaltig / zukunftsorientiert Qualitätsmaßstäbe setzt. Der Sitz der Geschäftsstelle der hFMA ist an der HfG Offenbach.

Motion Bank Imagefilm