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Themenfelder der Initiative

Erkenntnis

Den Menschen zu verstehen, bleibt eine der größten wissenschaftlichen Herausforderungen. Das liegt nicht zuletzt an dem wohl komplexesten menschlichen Organ: dem Gehirn. 100 Milliarden Nervenzellen und ihre Verbindungen bestimmen unser Verhalten. Damit wir ein bisschen besser verstehen, wie wir zu dem werden was wir sind, strengen hessische Forscherinnen und Forscher ihre Gehirnzellen ganz besonders an.

  • Lernen verstehenLernen verstehen
    IDeA – Wissen “Made in Hessen“ © Jacek Chabraszewski | Dreamstime.com
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Lernen verstehen - LOEWE Zentrum IDeA

Die ersten Jahre der menschlichen Entwicklung sind die wichtigsten. Doch wie lernen Menschen? Zur Erforschung individueller Lernprozesse haben das Deutsche Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) und die Goethe-Universität Frankfurt das Forschungszentrum IDeA (Center for Research on Individual Development and Adaptive Education of Children at Risk) gegründet. Dabei untersuchen sie den Einfluss sozialer Rahmenbedingungen genauso wie individuelle neurokognitive Voraussetzungen. Durch diese umfassende Analyse erhält das Forschungsteam Erkenntnisse darüber, wie Lernumfelder für das Individuum noch weiter optimiert werden können.

Vergessen bekämpfen - LOEWE-Schwerpunkt NeFF

Doch was, wenn wir feststellen müssen, dass wir Gelerntes auf einmal vergessen?
Informationsverarbeitung und -sicherung setzt ein komplexes Zusammenspiel der menschlichen Hirnzellen voraus. Nicht selten kommt es aufgrund äußerer Einwirkungen oder genetischer Vorbelastungen im Verlauf des Lebens zu (partiellem) Gedächtnisverlust. Allein in Deutschland leiden mehr als eine Million Menschen an Demenz. Am Forschungsschwerpunkt für neuronale Koordination in Frankfurt (NeFF) forschen fachübergreifende Expertinnen und Experten daran, wie es zu Funktionsstörungen im menschlichen Gehirn kommt. Durch modernste Methoden können Krankheitsbilder, die zu Gedächtnisverlust führen, wie Alzheimer-Demenz oder Schizophrenie, zukünftig noch früher entdeckt und entsprechende Gegenstrategien entwickelt werden.

Unsichtbares sichtbar machen - LOEWE Schwerpunkt Digital Humanities

Um seit Jahrhunderten scheinbar vergessenes Wissen geht es den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Goethe-Universität Frankfurt am Main, der TU Darmstadt und dem Freien Deutschen Hochstift. Mittels innovativer digitaler Analyseinstrumente können sie mehrfach überschriebene Schriftstücke aus dem 5. bis 11. Jahrhundert entziffern­ und somit das Unsichtbare wieder sichtbar machen. Im Rahmen des Projekts "Digital Humanities Hessen" haben die Forscherinnen und Forscher bereits verschiedenste historische Inhalte aufbereitet und liefern damit wegweisende Erkenntnisse über die menschliche Vergangenheit.