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Themenfelder der Initiative

Mobilität

Mobil  - das ist Hessen in jedem Fall. Dank seiner zentralen Lage ist das Bundesland der wichtigste Verkehrsknotenpunkt Deutschlands. Durch Hessen führen nicht nur eine Vielzahl der meistbefahrenen deutschen Autobahnen. Fast alle Bahnverbindungen von Osten nach Westen und von Norden nach Süden verlaufen durch Hessen. Der Frankfurter Hauptbahnhof gilt als wichtigster Verbindungspunkt im deutschen Schienennetz, und der Frankfurter Flughafen gehört zu den zehn größten der Welt. Kein Wunder also, dass an Hessen bekanntlich keiner vorbei kommt.

  • Lange ZukunftLange Zukunft
    Frankfurter Inlay - für den perfekten Kniefall (Bild: Johann Wolfgang Goethe-Universität)
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Stadt der Zukunft - LOEWE-Schwerpunkt Cocoon

Mobilität hat in Hessen nicht nur eine logistische Bedeutung. Vernetzt und mobil leben – das ist die Zukunftsvision, der sich hessische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der TU Darmstadt und der Universität Kassel im Rahmen des Projekts Cocoon (Cooperative Sensor Communication) verschrieben haben. In einer intelligenten Stadt der Zukunft, der "Smart City", befinden sich nach Vorstellung der Forscherinnen und Forscher überall Sensoren, die permanent miteinander kommunizieren. So sollen künftig nicht nur technische Geräte erkennen, wie sie gemeinsam Energie sparen können, sondern auch Verkehrsstaus durch einen frühzeitigen Informationsaustausch zwischen Pkw verhindert werden. Die größte Herausforderung, der sich das Forschungs-Team dabei stellt, ist die ständige Bewegung der Sensoren. Um die ungebrochene Sensoren-Kommunikation sicherzustellen, setzen sie auf "Beamforming" – eine innovative Technologie, die es erlaubt, gängige Antennen in alle Richtungen strahlen zu lassen.

Fahrzeug der Zukunft

Ein ganz anderes Instrument, um Staus in Metropolregionen zu umgehen, hat die Hochschule Darmstadt mit ihrem Projekt "eMove" entwickelt. Ob als Transportgerät in der Industrie oder als klimaschonendes Fortbewegungsmittel für Großstadtmenschen: Der Elektro-Roller ist so flexibel, dass man ihn sogar platzsparend verstauen kann. Auch die Hochschule RheinMain widmet sich alternativen Methoden der Fortbewegung. Am Forschungszentrum "Nachhaltige Mobilität" (FZM) werden innovative Wege zur Erzeugung neuer Energieträger wie z.B. Wasserstoff entwickelt. Die erfolgreiche Forschungsarbeit hat dazu geführt, dass die Hochschule RheinMain neben der TU Darmstadt und der RWTH Aachen als dritte deutsche Hochschule in die internationale Organisation PACE (Partners for the Advancement of Collaborative Engineering Education) aufgenommen wurde. Mit einem weiteren großen Zukunftsthema beschäftigen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universitäten Gießen und Marburg sowie der Technischen Hochschule Mittelhessen im Rahmen des LOEWE-Schwerpunkts "Store-E". Sie erforschen die Speicherung und Wandlung von Energie, die im Umfeld der Entwicklung von elektrisch betriebenen Fahrzeugen eine besonders große Herausforderung darstellen.

Lange Zukunft

Mobilität im Alter ist ein weiterer Forschungsschwerpunkt der Wissenschaft in Hessen.  In einer alternden Gesellschaft geht es schließlich darum, die individuelle körperliche Bewegungsfreiheit so lange wie möglich zu erhalten. Mit Hilfe des "Frankfurter Inlay", einem Prototypen der Hochschule Frankfurt am Main, sollen Menschen mit künstlichen Knieprothesen ihre natürliche Bewegungsfreiheit wiedererlangen. Bei herkömmlichen künstlichen Kniegelenken handelt es sich um steife, metallische Implantate, die den Eigenschaften der natürlichen Gelenke kaum nahekommen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der LOEWE-Initiative Präventive Biomechanik (PräBionik) verwenden für das "Frankfurter Inlay" biologisch ähnliche Materialien und berücksichtigen die individuellen Eigenschaften der Patientinnen und Patienten, ohne bei der Implantation gesundes Knochen- und Knorpelmaterial entfernen zu müssen. So können eintretende Verschleißerscheinungen bereits frühzeitig und nachhaltig korrigiert und die Mobilität der therapierten Personen langfristig gesichert werden.